Ausbildung und Ausrichtung

Die in München geborene Tänzerin und Choreographin genoss während, sowohl als nach ihrer Schulausbildung in  Deutschland, Amerika und Frankreich  (einjähriges Scholaschip in Amerika mit ASSIST, Abschluss Baccalaureat Franco-Almand in Paris) eine volle klassische sowohl als moderne Tanzausbildung (Ballett Akademie München, Martha Graham School New York, LCDT London  - the London Contemporary Dance Theatre). Sie studeirte an der Münchner Maximilan Universität und  London University, wo sie  einen Bachelor of Arts in Geschichte und Philosophie erhielt. Sie spricht fünf Sprachen.

Sie tanzte und choreo­graphierte in England, Deutschland, Frankreich, USA, Spanien und der Ukraine und choreographierte 18 abendfüllende Aufführungen. Davon arbeitete sie  als Tänzer und Choreograph über 10 Jahre in England in London und Lancashire,  ebenso fast 10 Jahre in Odessa am schwarzen Meer.

Unter anderem erhielt sie die Auszeichnung „Pick of the Fringe“ für ihre Choreographie und Dar­stellung des Tanztheaters „A Dance for Anne Frank“ (Link zu den Kritiken) als beste Tanzper­formance des Edinburgh Festivals, dem größten Theater Festival der Welt. Viele ihrer Auftritte liefen unter dem Namen  AVIS DANCE. Einer Einladung der Odessaer Oper folgend unterrichtete sie dort Meisterklasse in modernem Tanz. 2000 choreographierte sie an der Oper das dort erste moderne Tanztheater „Walpurgisnacht“das mit 8 Minuten standing ovation begrüßt wurde (Link zu den Kritiken), Sie lebte 8 Jahre in Odessa und arbeitete für die Entfaltung des modernen Tanzes, für das Zusammenwirken verschiedener Kunstformen, für den Kulturaustausch zwischen Deutschland und der Ukraine und für eine intensivere Annäherung von West und Ost. Ansonsten ist sie der Meinung, dass internationale Friedensarbeit mit kultureller Neugierde und Offenheit für das uns Fremde beginnt. Seit 2008 lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt München hält aber ständige kulturelle Verbindung zu Odessa.

Neben ihren eigenen Tanzprojekten als Solotänzer hat sie einen individuellen pädagogischen Ansatz entwickelt, der von der Überzeugung gespeist wird, dass in jedem Mensch ein Tänzer steckt. Neben ihrem Unterricht für professionelle Tänzer  arbeitet sie in vielen choreographischen Projekten mit Nichttänzern, um deren  natürliche Fähigkeiten zu Selbstausdruck zu fördern, wobei Tanz dann zur Persönlichkeitsentfaltung, Heilung und  sozialen Integration eingesetzt werden kann  In diesem Sinne hat sie auch einen Verein gegründet  -  'Tanz ohne Grenzen'  -   der versucht,  Grenzen in mehr als einer Bedeutung zu überflügeln.

Auszüge aus der Satzung des  gemeinnützigen e. Vereins "Tanz ohne Grenzen"
Er hat seinen Sitz in München

Vereinszweck
Zweck des Vereins ist, durch kreativen Tanz, auch in Verbindung mit anderen Künsten,  Entfaltung  von Persönlichkeit, Frieden, Völkerverständigung und Demokratisierung zu fördern. Der Satzungszweck wird verwirklicht.

A) durch die Initiierung und Förderung  grenzüberschreitender Kunstprojekte
  1. zwischen  Ländern und Nationalitäten
  2. zwischen den verschiedensten Menschen in Deutschland
  3. zwischen verschiedenen Kunstformen.
  4. Zwischen bestehenden und neuen künstlerischen Traditionen
B) durch Friedensförderung auf verschiedenen Ebenen
  1. mittels Kommunikation und  Integration der Projektteilnehmer
  2. mittels Vermittlung eines offenen und konstruktiven Weltbildes
  3. mittels Zusammenführung verschiedener Kulturen
  4. mittels Bewahrung gefährdeter Kulturen
C) durch künstlerischen Selbstausdruck und Ausbildung autonomer Persönlichkeiten
  1. als Prophelaxe für Aggressivität, Kriminalität, Drogenmissbrauch, HIV/AIDS Infektion
  2. für physische und psychische Heilung
  3. zur Förderung von Resozialisierung (z.B. bei Drogenkranken, Straftätern, gefährdeten Jugendlichen)
  4. für die Eröffnung neuer Lebensperspektiven
D) durch Demokratieförderung
  1. mittels künstlerischer und sozialer Gleichberechtigung aller Teilnehmer
  2. mittels kollektiver Gestaltung
  3. mittels Anregung zur Eigeninitiative
  4. mittels Übertragung von Verantwortung
Durchgeführt wird die Verwirklichung mittels
  1. workshops
  2. Unterricht
  3. Projekte
  4. Seminare
Ausstellungen
  1. Aufführungen
  2. Internationalen Austauschprogramme
(Link zu vollständiger Satzung)