
Aus dem Repertoire von Carola von Herder entstanden in
ENGLAND
wenn nicht anders vermerkt, sind alle Choreographien von Carola von Herder.
Lilith
Eine Solo Tanzshow choreographiert von William Louther, dem Tanzpartner der legendären Martha Graham, basiert auf dem vorbiblischen Mythos der ersten Frau erschaffen von Gott. Das Tanztheater befasst sich auch mit einer modernen Reinkarnation von Lilith. Die Schow wurde in Saddler’s Wells in London premiert als Teil des Mosaic Festivals und ging anschießend zum Edinburgh Festival. Nach ihrer Rückkehr aus England nach Deutschland führte CvH die Schow auch dort auf mit einer neuen musikalischen Bearbeitung von Friedemann von Rechenberg.
William Louther - der von der New York Times als 'einer der grössten Tänzer des Jahrhunderts' bezeichnete, als 'schwarzer Nurejew', Choreograph von Carmen Jones, 'Musical of the Year' - hatte Mrs.Graham, als 'Lucifer' gepartnert in ihrer Aufführung 'In The Garden Of Eden' . Sie tanzte damals 'Lilith'. Zu dieser Zeit entschloss er sich, einmal eine eigene Choreographie mit einem anderen Lilith-Bild zu erschaffen. 20 Jahre später, als er Carola traf, verwirklichte er dieses Vorhaben.
Presse
Dundee Currier: (Edinburgh Festival) ‚passionate performance… epic stage presence… she entrances her audience. ’Hinreissende Bühnenpresenz - sei es ihr Gleigewichtssinn, oder ihre schiere Wildheit. Sie nimmt ihrem Publikum den Atem.’
Süddeutsche: ’Eine Sternstunde war die deutsche Premiere von ‚Lilith’ …Weltniveau. William Louther wählte Carola von Herder als Lilith, eine bessere hätte er nicht finden können…..hypnotisierende Ausstrahlung, allein ihre absolute Körperbeherrschung ist faszinierend.
Merkur: ’Das Publikum lag ihr zu Füßen. Sie war Lilith in dem Moment, als sie die Bühne betrat….zeigte dem Publikum alle Facetten der zwiespältigen Lilith... alleine auf der Bühne konnte sie sich keine Fehler erlauben und machte auch keine… so wie Martha Graham von ihren Tänzern alles forderte, forderte von Herder auch das letzte von sich.’
Süddeutsche Zeitung: ’Der Höhepunkt des Theaterfestivals war die furiös getanzte Lilith’.
Augsburger Allgemeine: ’ Carola von Herder tanzte Lilith mit einer atemberaubenden Körperbeherrschung… eine grandiose Performance.
Zu seiner eigenen Hochzeitsfeier in London lud William Louther Carola ein, in der Kirche vor dem Altar das Martha Graham 'Hochzeitsolo ' für das Brautpaar zu tanzen
A Dance For Anne Frank
Ein Tanztheater basiert auf dem Zyclus der Batik Gemälde von Gregory Tricker ’Pictures for Anne Frank’ mit origineller Musik komponiet und gespielt von Ann Morfee (Royal Philharmonia) und Mark Lockheart (Loose Tubes) Premiere beim Edinburgh Festival. Es gewann ’Pick of the Fringe’ als die beste Tanz performance des Edinburgh Festivals.
Presse
The British Council: Carola von Herder ist in der Tat sehr gut. Das Stück ist bewegend ohne Emotionen zu manipulieren. So entsteht ein geschlossener Eindruck in dem ein gewaltiges Thema feinfühlig und künstlerisch behandelt wird….wir empfehlen das Stück mit Nachdruck
Review 88: Carola von Herder is a most tender and theatrically muscular retelling of the Frank story. She performs with a beautiful intensity, blessed with a personality that radiates from her face…supremely intelligent and completly memorable theatre.
The stage: ‚In this unusual dance narrative dedicated to Anne Frank Carola von Herder creates a profoundly moving evocation of the theme. The portrait is never superficial with her choreography of joyfully flowing movements, she captures the sequences and moods of this remarkable life.
Jewish Chronicle: ’Even someone who knows nothing about dance could not fail to be moved by this riveting piece of theatre….stunningly beautiful’
Vampire Madonna
Ein Solo-Tanztheater basiert auf die Frauenbilder Edvard Munchs mit origineller Musik von Cellist Michael Edwards (Elektric Light Orchestra) Premiere beim Edinburgh Festival. Es wurde wegen seiner tiefen Interpretation der Munch Bilder vom norwegischen Konsul nach Oslo ins Munch Museum eingeladen
Presse
Edinburgh Festival Times: ’spellbinding to watch wonderfully choreographed’
Scottish Evening News: She is a fine dancer, fluent and highly inventive
The Daily Telegraph: Expressionistic dance had dissappeared. She has succeeded in bringing it back to life.’
The Guardian: ‚The uncomparable Carola von Herder’
Die Bacchanten
Eine Tanz und Theaterproduktion für drei Tänzer und vier Schauspieler in Auftrag gegeben von Theatro Technis, London. Textadaptation und Choreographie von Carola von Herder
Presse
St.Panchreas Chronicle: ’She used a light touch to create this little materpiece…I thouroughly enjoyed this production
Mary Drage, Govenor der Royal Ballet School London: ’Completly faszinating. I particularily relished Miss von Herders choreography from pastoral to wildy orgiasitic.’
Für 12 weitere ausschließlich eigene Choreographien Tanzprojekte siehe 'Projekte mit anderen Künstlern'
DEUTSCHLAND
Siehe 'Lilith' unter 'andere Choreographen'
Siehe 'Projekte mit anderen Künstlern'
Siehe 'Mitwirken in Filmen'
Round Midnight
Ein Projekt mit Solotanz und zwei Musikern Friedemann von Rechenberg und Peter Brockius, basiert auf dem berühmten Motiv von Thelonius Monk mit Produzent Manfred Frei.
ODESSA
Erste Einladung nach Odessa
Kooperation mit Komponist Phil Williams in einem Musik Tanz Projekt mit Chernobyl Kindern. CvH erarbeitet eine Choreographie, die die Kinder als Aufführung die Potemkintreppe hinuntertanzten. Das Goethe Institut finanzierte die Reise.
Einladung, an der Odessaer Oper Masterklassen zu geben
Erneute Reise im gleichen Jahr mit einem Monat täglicher Masterklassen an der Oper und mehreren Solo Auftritten unter anderem im Studio der Oper und im Odessaer Konservatorium mit Improvisationen mit den Musikern Aleksander Rodin und Evgenij Taruntzov.
Presse
Osdesski Verstnik: der CvH als Nachfolgerin Isadora Duncans ehrte… ’sie erschütterte ihr Publikum zutiefst mit den Möglichkeiten der Ausdruckskraft des menschlichen Körpers. Im Tanz floß Bewegung und Klang ineinander, Bewegung verursachte Klang und Klang verkörperte sich in Bewegung… ein Zauberknoten von Musik und Tanz…jeder Muskel, jedes kleinste Teilchen des Körpers waren so ausdrucksstark, dass man ohne Worte die Seele verstehen konnte. Noch nie war ein Lehrer in Odessa, der modernen westlichen Tanz von so hohem Niveau lehrt wie Carola von Herder und wir hoffen, dass es nicht das letzte Mal war. Diese Begegnung hat große Zukunft’.
Zweite Einladung nach Odessa
Nach Ablauf der Masterklassen lud die Oper CvH zu weiterer Zusammenarbeit ein. So entstand ein großes Projekt gefolgt von einem 8 jährigen Aufenthalt in der Hafenstadt mit zahlreichen weiteren künstlerischen Initiativen.
Premiere der Walpurgisnacht Oper Odessa
erste dort geschaffene moderne Choreographie von CvH. Finanziert vom Kultusministerium Bayern mit Text Fragmenten von Goethe’s Faust nach origineller Musik von Alexander Rodin und Evgeni Taruntzov und dem Chor der Dankevitch Akademie. Walpurgisnacht Premiere wurde vor einem ausverkauften Opernhaus aufgeführt und erhielt 8 Minuten standing ovation.
Presse
Die langjährige, ehemalige Primaballerina Natascha Barescheva: ’Wapurgisnacht ist ein kulturelles Ereignis für unsere Stadt Odessa’
Projekt Feuer-Wasser
Tournee mit 10 Eleven der Oper nach Bayern (finanziert von Bayr. Kultusministerium) in Zusammenarbeit mit Malerin Margrit Heft-Michell, Initiatorin des Projektes und Bilder Zykluses ’Feuer Wasser’, der die Grundlage der Multimedia Tanzschow darstellte.
Neue Tournee des Projektes Feuer Wasser in Odessa
(finanz. Kultusministerium)
Quer durch die Zeit
Solotanzschow durch die Einladung vom Goethe Institut Kiew zum 200 jährigen Jubileum deutscher Kultur im Odessaer Raum. Sie tanzt mit 6 Musikern aus fünf verschiedenen Ländern.
Urfeuer
Aufführung im Literatur Museum mit persischen Musikanten
Einladung zum ‘Donaumenta Festival‘
In Regensburg, das alle der Donau anreihenden Länder zusammenführte. Sie vertrat den modernen Tanz für die Ukraine und trat in gemeinsamer Improvisation mit Jazz Pianist Juri Kusnetzov auf.
Tanzprojekt ‘Denn ich habe euer Joch zerbrochen‘
mit ehemals drogensüchtigen Jugendlichen des Therapiezentrums OASIS, Odessa. Ein Projekt das sie initiierte, mit den Jugendlichen zusammen choreographierte und über 4 Jahre betreute, bis zur seiner Tournee nach Deutschland in
mit Aufführungen und Drogen Preventions Programmen in Schulen in München und Regensburg, der Schwesterstadt Odessa's. Das Projekt wurde gefördert vom Goethe Institut Kiew, von der Interfilm-Akademie München, von ‘Hoffnung für Osteuropa‘ (Brot für die Welt), von der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) von der Bayerischen Staatskanzlei, dem Bayerischen Gesundheitsministerium. Es wurde empfohlen von der deutschen Botschaft in Kiew und dem ukrainischen Ministerium für Familie und Sport. (Siehe auch www.interfilm-akademie.de unter Projekte 2005)
'Das Hohelied der Liebe‘
Premiere in der Philharmonie Odessa, 70 minütige Choreographie mit Musik von Ross Daly. Eine deutsch-ukrainische Gemeinschaftsproduktion gefördert von der deutschen Botschaft in Kiew mit weiteren Aufführung in 2008 für die deutschen Kulturwochen in der Ukraine Sie tanzt mit dem ukrainischem Tänzer Alexander Kirjuchin. (Link zur Galerie)